Partina
13/04/1944
Vergeltungs- unad Racheaktion zur Kontrolle des Territoriums
Am Morgen des 13.April 1944 fallen deutsche Truppen des Panzer Regiment Hermann Göring in Partina ein. Sie dringen direkt zum Haus des Partisanenanführers der II Compagnia der Gruppe Casentino, Salvatore Vecchioni, und denen der Partisanen Lorenzoni und Paperini vor, die alle drei gerade wieder nach Hause gekommen sind, nachdem sie der Umzingelung der Deutschen in San Paolo in Alpe entkommen konnten.Vecchioni kann, trotz einer Verletzung an der Hand, dank eines heldenhaften Einsatzes von Santi Paperini, der durch ein Ablkenkungsmanöver, das ihn sein Leben kostet, die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, entkommen. Danach, aufgrund von Hinweisen der repubblichini (Anhänger der 1943 von Mussolini gegündeten faschistischen Partei ndR), (von denen sich Pietro Tiloca durch kriminelle Hartnäckigkeit hervorhebt), ermorden die Deutschen 14 Personen, darunter Patrioten, vermeintliche Partisanenanhänger und Arbeiter der Firma Todt, die nur wegen einer zufälligen Verspätung in diese Vergeltungsaktion verwickelt wurden. Nur der Einsatz des in Soci stationierten deutschen Kommandanten, Kapitän Tambosi, und des Pfarrers Don Ezio Turinesi kann ein noch größeres Massaker an den Bewohner von Partina, die alle in der verminten Kirche versammelt sind, verhindern, indem sie die Anführer des Panzerregiments überzeugen können, daß die Anschuldigungen, Partina sei ein „Partisanennest“, unbegründet sind. Dies entspricht auch der Wahrheit. In Partina hat tatsächlich nie Partisanenaktivität stattgefunden: die Bewohner von Partina, die als Partisanen aktiv waren, haben alle ihre Aktionen in sicherer Entfernung des Ortes getätigt. Aber der Hauptgrund dieser Vergeltungsaktion war auch nicht, stattgefundene Ereignisse zu rächen, sondern vielmehr die Bewohner als potenzielle Partisanenanhänger abzuschrecken, und das Schaffen eines Terrorklimas, um einen definitiven Bruch zwischen Partisanen und Bevölkerung herzustellen.
Wie auch im Fall von Vallucciole, liegt große Verantwortung bei den Faschisten aus Soci, die in der Zeit vor den Massakern Strafen für die Orte gefordert hatten, indem sie fälschlicherweise behaupteten, dort seien gefährliche Regimegegner präsent










































